SALVE REGINA

DIE HEILIGE FASTENZEIT: ZEIT DER GNADE

Die heilige Kirche geht mit dem Herrn «nach Jerusalem hinauf». Sie will mit Ihm leiden und sterben und auferstehen. Sie sehnt sich nach dem Licht der Auferstehung. Sie kann es nur gewinnen, wenn sie den Leidens- und Todesweg Jesu und Mariens teilt. Je mehr sie das tut, umso mehr wird Sein Leben in ihr wachsen. In dieser Absicht tritt die heilige Kirche und treten wir mit ihr in die heilige Fastenzeit ein. «Seht, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist der Tag des Heils». Die «Zeit der Gnade».

Drei grosse Gedanken begleiten uns durch die Liturgie der heiligen Fastenzeit:
Leiden und Auferstehung Jesu und Mariens, Taufe und Busse.

Quatembertage in der Fastenzeit: «JESUS CHRISTUS ist der PONTIFEX MAXIMUS»

Eingangsgebet (Ps. 87, 2 u 3)

Lass vor Dein Antlitz kommen mein Gebet; neig meiner Bitte, Herr, Dein Ohr. Herr, Gott, mein Heil, bei Tag und Nacht ruf ich zu Dir. Ehre sei dem Vater.

Christi Verklärung

 

Bittgebete
Ewiger Vater Jahwe, zu Deiner Ehre und zum Heil der Menschen hast Du Christus als ewigen Hohenpriester eingesetzt. Er hat Dir durch Sein kostbares Blut ein heiliges Volk erworben. Gib, dass wir das Gedächtnis Deines Sohnes in Ehrfurcht feiern und die Kraft Seines Kreuzes und Seiner Auferstehung empfangen. Darum bitten wir durch Adonai-Maria.

Verherrlichungsgebet
o anbetungswürdiges Antlitz Jesu,

Du zeigst uns einen Strahl Deiner Schönheit, die selbst der Tod nicht zu verwischen vermochte. Im Schweigen des Grabes sprichst Du noch Worte der Liebe. Selbst mit halbgeschlossenen Augen schaust Du uns noch mit unendlicher Liebe an. O heiliges Antlitz, Du bist zugleich das eines Toten und eines Lebendigen, das eines Menschen, aber mehr noch das eines Gottes. Gewähre uns, wir bitten Dich, bei Deiner Betrachtung einen lebendigen Glauben an Deine Liebe, die Dich bis zum höchsten Opfer führte. Lehre uns, Dich tief in unser Herz einzuschliessen und mit Dir zu leiden und zu sterben, damit wir einst auch teilzunehmen verdienen an Deinen Freuden; denn «Du erfüllst mich mit Freude durch Dein Antlitz!»

Triumphgebet
Gekröntes Haupt und Antlitz JESU: Du leuchtest über der Lichtgestalt Deiner innigstgeliebten Mutter. Dein hochheiligstes, hochreinstes, Göttliches Haupt und Antlitz, Dein barmherziges, Unbeflecktes Erlöserherz, Deine strahlenden, heiligen fünf Wundmale triumphieren immerdar durch MARIA-ADONAI. Gloria! Alleluja! Hosianna!


 

Kommuniongebet (2. Mos. 28/41)

«Dann sollst du sie (Aaron und seine Söhne) salben und ihnen die Hände füllen und sie heiligen, damit sie mir den Priesterdienst ausüben.»

Schlussgebet
Herr und GOTT, König des Himmels und der Erde.
Du hast den Priestern den Heiligsten Schatz in der ganzen Schöpfung anvertraut, indem Du ihnen Macht über Dich selbst in die Hand gabst. Sende Heilige Priester Deinem Volk, dass sie ihm Stütze seien auf seinen Fährnissen, dass sie ihm Brüder seien in der Not, dass sie Dich in Wort und Tat und Wirklichkeit hinein tragen in den Alltag und in die Herzen der Menschen. Lass ihr Herz und ihren Geist und ihre Hände rein sein, wahr und demütig. Lass sie Dein Antlitz tragen und alle Liebe, die Du um Deines Volkes willen geschenkt hast. Lass sie Dir getreu sein, HERR und GOTT, Deiner Kirche und ihrer Pflicht bis zum letzten Atemzug! Durch Maria, die Braut und Mutter aller Priester.


Unter der Rubrik «Ecclesia» behandeln wir aktuelle kirchliche Themen, erklären Botschaften, vertiefen Kenntnisse der Liturgie und der Sakramenten und erörtern Glaubens- und Sittenlehre der Kirche.
Betrachten wir die
Sühneleistungen des Göttlichen Kind Adonai-Jesulein.  

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